Aufmerksamkeitsökonomie der Werbung

Werbung strebt die Produktion von Aufmerksamkeit an und übernimmt die soziale Funktion, Teilnahmebereitschaften zu steigern (vgl. Zurstiege, Werbeforschung, Konstanz 2007, S. 44 ff.) – zumeist Teilnahmebereitschaftssteigerungen an bestimmen Kauf- und Konsumhandlungen. Es ist nicht die einmalige werbliche Kommunikation, welche eine spontane Veränderung bestimmter Meinungen und Einstellungen auslöst. Es ist die wiederholte, zigfache Rezeption werblicher Kommunikation, welche eine allmähliche Verschiebung von Präferenzen zugunsten eines bestimmten Produkts oder eines bestimmten Verhaltens auslöst. Neben werbebedingten Reaktionen innerhalb bestimmter Handlungszusammenhänge wirkt Werbung als mächtiger Kulturfaktor.

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