Fake-News als alter Traum der Wissenschaft

Innerhalb der Medienethik stellt der Konstruktivismus ein bedeutendes Theoriemodell dar. Bis vor nicht allzu langer Zeit wurden Konstruktivisten nicht müde, zu betonen, dass es eine Pluralität an Wirklichkeitskonstruktionen und -entwürfen bedürfe. Damit wurde eine starke Opposition eingenommen zu einer Position, welche davon ausgeht, es gäbe so etwas wie eine allgemeine Wahrheit. Demokratie lebt, schrieb Bernhard Pörksen noch im Jahr 2014, „von alternativen, von konkurrierenden Wirklichkeitsentwürfen, die nicht verabsolutiert werden dürfen.“ (Pörksen, Konstruktivismus. Medienethische Konsequenzen einer Theorie-Perspektive. Wiesbaden 2014, S. 18).

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