Virtual-Reality-Datenbrillen als Werkzeug für NGOs

Im schönen Wien habe ich beim 2. NPO Communication Summit einen Vortrag darüber gehalten, inwiefern NGOs Virtual-Reality-Datenbrillen sowie entsprechende immersive Medieninhalte für sich nutzen können. Tatsächlich denke ich, dass die VR-Technik aufgrund ihrer starken Medienwirkungen sehr gut dafür eingesetzt werden kann, um Menschen für Situationen zu sensibilisieren, zu denen sie anderweitig keinen „realistischen“ Zugang hätten. Hierbei darf man das Missbrauchspotential der Technologie freilich nicht aus den Augen verlieren. Dessen ungeachtet zeichnet sich ab, dass immer mehr NGOs die Möglichkeiten immersiver Medieninhalte für sich entdecken und erfolgreich einsetzen.


Neuer Aufsatz über strategische Kommunikation

Im Nomos-Verlag ist ein neues Buch mit dem Titel Die Macht der Strategischen Kommunikation erschienen, in welchem auch ein Aufsatz von mir enthalten ist. In dem Aufsatz mit dem Titel „Soziale Bewegungen und strategische Kommunikation – Ethische Dilemmata des Medienhandelns“ gehe ich der Frage nach, inwiefern NGOs sich Methoden der strategischen Kommunikation bedienen dürfen, obgleich diese aus diskursethischer Perspektive betrachtet als fragwürdig erachtet werden können. Tatsächlich meine ich, dass immer dann, wenn es um den Einsatz für fundamentale moralische Grundgüter wie beispielsweise das Recht auf Leben und Unversehrtheit geht, die Benutzung von Mitteln der strategischen Kommunikation gerechtfertigt sind, um effektiv kommunizieren und Persuasionspotentiale entfalten zu können.