Neuer Aufsatz

Zuletzt erschien in einem Sammelband ein neuer Aufsatz, in dem ich beschreibe, wie Veränderungen im Design von Benutzeroberflächen einschlägiger Social Media Plattformen aussehen könnten, um eine Reihe an negativen Medienwirkungen – sei dies die starke Verbreitung von Fake-News, die Erzeugung von suchtartiger Mediennutzung oder Kommunikationsstress – vermeiden oder reduzieren zu können. Der Aufsatz kann mit entsprechendem Uni-VPN hier oder via Sci-Hub hier nachgelesen werden.

Design und Medienwirkungen bei Social Media Plattformen

Unternehmen wie Facebook, Twitter oder YouTube, welche einschlägige Social-Media-Plattformen betreiben, möchten nach außen hin den Anschein erwecken, ihre Mission bestünde darin, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, Menschen zu vernetzen oder ihnen die Möglichkeit zu geben, Ideen oder Informationen zu teilen. Faktisch aber sind die wesentlichen Handlungsziele, welche die genannten Organisationen verfolgen, primär ökonomischer Natur. Demnach richten sich auch die Entscheidungen, welche das Design beziehungsweise die algorithmische Gestaltung der betriebenen Plattformen ausmachen, an ökonomischen Zielgrößen aus. Dies hat aufgrund der immensen Macht, welche die benannten Plattformen beispielsweise über die Gestaltung des öffentlichen Diskurses oder die politische Lage von Gesellschaften haben, in den letzten Jahren zu einigen durchaus als sehr negativ zu bewertenden gesellschaftlichen Entwicklungen geführt, welche es abzuwenden gilt. Um dies zu erreichen, liegt es nahe, das Design der Plattformen zu verändern, sodass sich auch ein anderes Nutzerverhalten manifestieren kann. Dies jedoch bedeutet gleichzeitig, dass bisherige Datenökonomiemodelle gewisse Einschränkungen erfahren. Eine solche Einschränkung ist angesichts der immensen gesamtgesellschaftlichen Medienwirkungen, welche die genannten Plattformen zeitigen, dringend geboten. Wie mit einem verbesserten Plattformdesign aktuelle Probleme rund um digitale soziale Netzwerke adressiert werden können, soll im Folgenden überblicksartig konkretisiert werden. „Design und Medienwirkungen bei Social Media Plattformen“ weiterlesen

Social-Media-Plattformen besser gestalten

Bei der 24-Stunden-Vorlesung, welche jüngst an der Universität Tübingen veranstaltet wurde, habe ich über Formen der designbasierten Verhaltensbeeinflussung bei Social-Media-Plattformen gesprochen. Insbesondere habe ich darauf abgezielt, zu beschreiben, wie man Benutzeroberflächen von digitalen sozialen Netzwerken besser gestalten könnte, um die problematischen Medienwirkungen, mit denen wir es derzeit zu tun haben, stärker eindämmen zu können. Eine Aufzeichnung des Vortrags kann hier nachgesehen werden.