Schwarzwald Bike Marathon

Obwohl ich beim Schwarzwald Bike Marathon lediglich auf den 22. Platz – und in der Klasse Rang 9 – gefahren bin, werte ich das Rennen als Erfolg. Das Fahrerfeld umfasste 300 Starter und war sehr gut besetzt, sodass selbst der Deutsche Meister „nur“ den dritten Platz erreichte. Für meine Verhältnisse habe ich während der etwas mehr als dreieinhalb Stunden Rennzeit alles gegeben, was die Beine hergegeben haben.

Ultraradmarathon II

Am Wochenende habe ich mit dem Rennrad den Bodensee besucht. Die Tour war – ähnlich wie die Fahrt nach Straßbourg – wegen ihrer Länge von über 300 Kilometern durchaus herausfordernd, allerdings war es des Morgens die Kälte – es hatte fast 10 Grad – und den Tag über die Hitze – bis zu 35 Grad -, welche mir am meisten zu schaffen gemacht haben. Dennoch kann ich zufrieden festhalten, dass es mit entsprechendem Training möglich ist, einen gesamten Tag lang Druck aufs Pedal zu bringen.


Wieder am Podium vorbei

Nach langer Zeit bin ich mal wieder ein Rennrad-Kriterium gefahren. Das Rennen in Hohenheim mit seinem kurzen Anstieg ist ein Kurs, den man trotz seiner Höhenmeter schnell fahren kann. Dennoch verblieb in der letzten Runde eine nur siebenköpfige Spitzengruppe. Beim Zielsprint kam ich schließlich auf den vierten Platz, verpasste damit also einmal mehr das Podium.

Zweite Podiumsplatzierung

Nachdem ich gestern bereits die Schönbuch Trophy gefahren bin, wollte ich mir beim heutigen MTB Event Veringendorf, auch wenn mir dies nicht wirklich liegt, nur die Kurzstrecke antun. Dort belegte ich den dritten Platz in meiner Klasse. Von den etwas weniger als hundert Startern wurde ich insgesamt sechster.

Podium verpasst

Bei der diesjährigen Ausgabe der Schönbuch Trophy wurde ich in meiner Klasse vierter. Insgesamt belegte ich von den über 300 Startern den 19. Platz. Gewonnen wurde das Rennen wie gewohnt von Jochen Käs.

Sauberer Sport und hybride Athleten

Offensichtlich flächendeckendes Doping im Leistungs- und Hochleistungssport kann die Forderungen nach einem „sauberen“ Sport nicht eindämmen. Auf die Differenz von „sauberem“ und „unsauberem“ Sport wird der Moralcode gut/schlecht appliziert. Nur ein Sport, welcher als „sauber“ gilt, darf damit rechnen, weiterhin von Sponsoren, Medien und großen Publikumsmassen getragen zu werden. Doch hinter der Ideologie des „sauberen“ Sports steckt ein Ensemble von Denkschemata, welche – gelinde gesagt – als unzeitgemäß gelten dürfen. Längst zieht sich ein Netz von Assoziationen zwischen Mensch und Medizin bzw. Mensch und Chemie durch die Gesellschaft, welches die Kategorie des Humanen überhaupt in Frage stellt. „Sauberer Sport und hybride Athleten“ weiterlesen

Zum Habitus des Berufswissenschaftlers

Wenn man die Prinzipien der Athletik auf das Feld der Wissenschaft überträgt, geraten einige, zumeist verborgenen Funktionsprinzipien dieses Feldes in den Blick. Wie der Läufer Kilometer sammelt und Fitnesspotentiale akkumuliert, so sammelt der an Theorie orientierte Wissenschaftler Textmengen unter dem Ziel, neben den externen Wissensarchiven gleichsam ein „internes“ Archiv, einen Speicher konzentrierten Wissens anzulegen. Berufstheoretiker messen ihre Kondition, ihr „In-Form-Sein“ daran, in den Sprachspielen der eigenen Themenressorts Virtuositätssteigerungen anderer Wissenschaftler kontern zu können, um auf dem Markt der Glaubwürdigkeitszuteilung möglichst große Anteile abgreifen zu können. „Zum Habitus des Berufswissenschaftlers“ weiterlesen