Digitalisierung in Museen

Im Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven habe ich im Rahmen eines Vortrags und einer Podiumsdiskussion abermals über Virtual-Reality-Technologien gesprochen – diesmal über den Einsatz derselben in Museen. Zu bedenken gilt es dabei insbesondere, dass digitale Exponate nicht nur bar der Benjaminschen „Aura“ sind, sondern auch, dass sie dazu tendieren, Phantasie zu unterdrücken. Umgekehrt bieten VR-Technologien die Möglichkeit, Erfahrungen ins Museum zu holen, welche anderweitig unmöglich realisierbar wären.


Virtual-Reality-Datenbrillen als Werkzeug für NGOs

Im schönen Wien habe ich beim 2. NPO Communication Summit einen Vortrag darüber gehalten, inwiefern NGOs Virtual-Reality-Datenbrillen sowie entsprechende immersive Medieninhalte für sich nutzen können. Tatsächlich denke ich, dass die VR-Technik aufgrund ihrer starken Medienwirkungen sehr gut dafür eingesetzt werden kann, um Menschen für Situationen zu sensibilisieren, zu denen sie anderweitig keinen „realistischen“ Zugang hätten. Hierbei darf man das Missbrauchspotential der Technologie freilich nicht aus den Augen verlieren. Dessen ungeachtet zeichnet sich ab, dass immer mehr NGOs die Möglichkeiten immersiver Medieninhalte für sich entdecken und erfolgreich einsetzen.


Bewertung von Tierschutzstandards in Deutschland

Zuletzt habe ich im Auftrag von EC21, einem Beratungsunternehmen aus Südkorea, welches mit dem südkoreanischen Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und ländlichen Raum kooperiert, eine kurze Expertise geschrieben, in welcher ich nach meiner Einschätzung über Tierschutzstandards, die Tierschutzgesetzgebung, mögliche diesbezügliche Verbesserungen sowie Lebensmittelskandale in Deutschland befragt wurde. Der Bericht kann hier eingesehen werden, allerdings ist er lediglich in südkoreanischer Sprache veröffentlicht worden.

Vortrag über Medienkompetenz

Meistens haben Dienstreisen ja eher wenig mit schönen Naturerlebnissen zu tun, aber manchmal geht das eine mit dem anderen einher. Ich hatte die Gelegenheit, am schönen Sylvensteinstausee bei Sonnenschein und angenehmen minus fünfzehn Grad eine kurze Wanderung zu machen, um anschließend bei einer Tagung über Medienkompetenz zu sprechen. Dabei habe ich unter anderem betont, dass sich Einzelpersonen, mögen sie noch so medienkompetent sein, niemals effektiv gegen alle Risiken digitaler Medien schützen können. Medienkompetenz hilft dabei, Medieninhalte sinnvoll zu gestalten, Datenschutzeinstellungen zu bedienen oder psychologische Medienwirkungen reflektieren zu können, aber es ändert wenig an Sachverhalten wie dem Social Sorting, dem Micro-Targeting, dem Profiling et cetera. Medienkompetenz ist wichtig, es darf jedoch nicht als „Allheilmittel“ des digitalen Wandels gesehen werden.


Neuer Aufsatz über strategische Kommunikation

Im Nomos-Verlag ist ein neues Buch mit dem Titel Die Macht der Strategischen Kommunikation erschienen, in welchem auch ein Aufsatz von mir enthalten ist. In dem Aufsatz mit dem Titel „Soziale Bewegungen und strategische Kommunikation – Ethische Dilemmata des Medienhandelns“ gehe ich der Frage nach, inwiefern NGOs sich Methoden der strategischen Kommunikation bedienen dürfen, obgleich diese aus diskursethischer Perspektive betrachtet als fragwürdig erachtet werden können. Tatsächlich meine ich, dass immer dann, wenn es um den Einsatz für fundamentale moralische Grundgüter wie beispielsweise das Recht auf Leben und Unversehrtheit geht, die Benutzung von Mitteln der strategischen Kommunikation gerechtfertigt sind, um effektiv kommunizieren und Persuasionspotentiale entfalten zu können.


Neue Webseite

Nach ein bisschen Bastelei ist sie nun fertig, die eigene Webseite. Sinn und Zweck des Ganzen ist nicht nur, dass ich dadurch mehr über die Funktionsweise der „Maschinenräume“ des Internets lerne, sondern auch, eine Art Archiv über einen Teil meiner Tätigkeiten zu haben. Ergänzt wird das Ganze durch einen Blog, den ich ab und an mit Inhalten bespielen werde, sowie ein paar Beiträge über aktuelle Ereignisse.